Aus der Praxis: Electronic Banking: Kreditkarten- und TWINT-Kommissionen automatisch verbuchen

Kleine Beträge, grosser Aufwand? Nicht mit der richtigen Buchungsregel.

Gebührenabzug automatisch verbuchen

Bei Zahlungen mit Kreditkarte oder TWINT wird häufig direkt eine Kommission vom ausbezahlten Betrag abgezogen. Für die Buchhaltung bedeutet das: Der Zahlungseingang stimmt nicht exakt mit dem ursprünglichen Verkaufsbetrag überein und die Differenz muss korrekt als Kommission verbucht werden. Insbesondere bei einer Vielzahl einzelner Transaktionen entsteht dadurch ein erheblicher manueller Buchungsaufwand.

Dies muss jedoch nicht sein: Die entsprechenden Gebühren-Informationen werden von der Bank über die EBICS-Schnittstelle in den Buchungsinformationen üblicherweise mitgeliefert. Genau diese Angaben können genutzt werden, um die Verbuchung der Kommissionen zu automatisieren.

Mit einer passenden Buchungsregel werden die relevanten Buchungen anhand definierter Informationen – beispielsweise anhand der Begriffe «TWINT» und «Fees» – automatisch erkannt. Die Kommission wird anschliessend direkt auf das dafür vorgesehene Aufwandskonto verbucht. Dadurch entfällt die manuelle Suche und Aufteilung der entsprechenden Beträge.

Das Ergebnis: Ein kleiner, aber wiederkehrender Buchhaltungsprozess wird deutlich effizienter. Manuelle Nachbearbeitungen werden reduziert, Fehlerquellen minimiert und die tägliche Verbuchung von Kreditkarten- und TWINT-Zahlungen wird spürbar vereinfacht.

Die entsprechenden Kriterien werden definiert.

Und schlussendlich wird noch die Verbuchung gesteuert. Dank der Konstante Fees und des Betragtyps Kommission weiss Abacus nun, welcher Betrag was bedeutet.

Die durch die Buchungsregel kontierten Zahlungseingänge können direkt in die Fibu verbucht werden.